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Frankfurter Westen: Abwärme aus dem Industriepark Höchst für die Stadtteile nutzbar machen

Lesezeit: 5 Minuten
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S A C H S T A N D :

Anregung vom 04.10.2022, OA 252 entstanden aus Vorlage: OF 592/6 vom 18.09.2022 Betreff: Frankfurter Westen: Abwärme aus dem Industriepark Höchst für die Stadtteile nutzbar machen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: D er Magistrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Infraserv ein Konzept zu erstellen, wie zumindest ein Teil der Abwärme aus dem Industriepark Höchst für die umliegenden Stadtteile möglichst bald nutzbar gemacht werden kann.

Begründung:

Bereits im März 2018 stellte die Umweltdezernentin der Stadt Frankfurt ein Abwärmekataster für die gesamte Stadt vor. Darin wurde festgestellt, dass der Industriepark Höchst ein sehr großes Potenzial an Abwärme bietet. Dabei wird ein Temperaturniveau von 100 Grad bis 150 Grad Celsius geboten. Mit diesen Temperaturen wäre die Abwärme sogar für Fernwärmeleitungen geeignet. In der 13. Sitzung des Ortsbeirats 6 am 6. September 2022 wurde von Vertretern der Firma AS Enterprise Engineering GmbH ein Konzept vorgestellt, wie in Griesheim allein mit der Abwärme von Rechenzentren bei einem Temperaturniveau von nur 30 Grad eine Nahwärmeversorgung von Griesheim aufgebaut werden könnte. Es wurde deutlich, dass die Abwärmenutzung in Frankfurt eine zukunftsfähige Lösung darstellen kann. Wenn dies schon mit der Abwärme der Rechenzentren möglich ist, müsste das um ein vielfaches größere Wärmepotenzial des Industrieparks Höchst erst recht nutzbar gemacht werden können. Es wäre fahrlässig, das riesige Potenzial der Abwärme, die der Industriepark Höchst bieten kann, nicht zu nutzen, erst recht in der heutigen Zeit angesichts der Energiekrise und der hohen Preise für Energie, aber auch angesichts der Bedrohung durch die Klimakrise. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6 - Frankfurter Westendazugehörende Vorlage: Bericht des Magistrats vom 10.03.2023, B 128 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Klima- und Umweltschutz Ausschuss für Wirtschaft, Recht und Frauen Versandpaket: 12.10.2022

Beratungsergebnisse:

12. Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen am 01.11.2022, TO I, TOP 22 Beschluss: nicht auf TO Die Beratung der Vorlage OA 252 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD und BFF-BIG 12. Sitzung des Ausschusses für Klima- und Umweltschutz am 03.11.2022, TO I, TOP 33 Beschluss: nicht auf TO Die Beratung der Vorlage OA 252 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Beratung) 13. Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen am 29.11.2022, TO I, TOP 17 Beschluss: nicht auf TO Die Vorlage OA 252 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung im Rahmen der Vorlage E 102 überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS) Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU (= vereinfachtes Verfahren) sowie LINKE. und AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme) 13. Sitzung des Ausschusses für Klima- und Umweltschutz am 01.12.2022, TO I, TOP 24 Beschluss: nicht auf TO Die Vorlage OA 252 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung im Rahmen der Vorlage E 102 überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS) Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU (= vereinfachtes Verfahren) sowie AfD, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Annahme); LINKE. (= Votum im Ausschuss für Wirtschaft, Recht und Frauen) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme) Beschlussausfertigung(en): § 2588, 13. Sitzung des Ausschusses für Klima- und Umweltschutz vom 01.12.2022 Aktenzeichen: 91-50