Attraktiver Bolzplatz in der Heinrich-Lübke-Siedlung muss erhalten werden!
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Anregung vom 31.05.2011, OA 25 entstanden aus Vorlage: OF 14/7 vom 12.05.2011 Betreff: Attraktiver Bolzplatz in der Heinrich-Lübke-Siedlung muss erhalten werden! Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 23.11.2011 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, die notwendigen Voraussetzungen für den Bau bzw. die Herrichtung eines Kunstrasenbolzplatzes (Vergleichsmodell: Rödelheim Zentmarkweg) auf dem Gelände der Ebelfeldschule oder in deren unmittelbarer Nähe zu schaffen. Dieser Bolzplatz soll für die Schülerinnen und Schüler der Ebelfeldschule und die Kinder und Jugendlichen der Siedlung zugänglich sein.
Begründung:
Der Ortsbeirat hat sich dafür eingesetzt, den vorhandenen Bolzplatz auf dem Gelände der Ebelfeldschule (Roter Platz), der zurzeit infolge der Bauarbeiten für die Sporthalle nicht genutzt werden kann, mit einem Kunstrasenbelag auszustatten. Dieser Belag hat sich im Zentmarkweg seit zwei Jahren bewährt. Der Ortsbeirat hätte dazu die entsprechenden Mittel aus seinem Budget bereitgestellt. Das Quartiersmanagement hatte eine Kofinanzierung zugesagt. Nach langwierigen Gesprächen kam es endlich am 3. März 2011 zu einem Termin verschiedener Ämter und des Ortsbeirats auf dem Gelände. Leider hat sich das Schulamt gegen die Einrichtung eines attraktiven Bolzplatzes ausgesprochen, der auch das Sportstättenangebot der Ebelfeldschule deutlich verbessert hätte. Versicherungstechnische Bedenken und die Angst um mögliche Sachbeschädigungen an der Schule wurden als Begründung genannt. Da der "Rote Platz" bislang auch auf dem Gelände der Schule gelegen war und sich seit Jahren einer großen Beliebtheit erfreut hat, sind diese Bedenken kaum nachvollziehbar. In einer Bewohnerumfrage des Quartiersmanagements wurde die hohe Identifikationsfunktion dieses Platzes deutlich. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 7dazugehörende Vorlage: Bericht des Magistrats vom 10.04.2012, B 146 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Bildung und Integration Ausschuss für Umwelt und Sport Versandpaket: 08.06.2011
Beratungsergebnisse:
2. Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Sport am 11.08.2011, TO I, TOP 39 Beschluss: nicht auf TO Die Entscheidung über die Vorlage OA 25 wird auf den Ausschuss für Bildung und Integration delegiert. Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Bunte 2. Sitzung des Ausschusses für Bildung und Integration am 15.08.2011, TO I, TOP 30 Beschluss: nicht auf TO Die Beratung der Vorlage OA 25 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Bunte 3. Sitzung des Ausschusses für Bildung und Integration am 19.09.2011, TO I, TOP 22 Beschluss: nicht auf TO Die Vorlage OA 25 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS) Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP und Piraten (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) 6. Sitzung des Ausschusses für Bildung und Integration am 23.01.2012, TO I, TOP 3 Beschluss: nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage OA 25 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS) Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und Piraten Beschlussausfertigung(en): § 599, 3. Sitzung des Ausschusses für Bildung und Integration vom 19.09.2011 § 1097, 6. Sitzung des Ausschusses für Bildung und Integration vom 23.01.2012 Aktenzeichen: 67 2