Antrag vom 07.10.2016, OF 150/2 Betreff: Keine Flächenreduzierung des Rebstockwaldes Der Ortsbeirat möge beschließen, die ST 1323 und 1375 werden zurückgewiesen, der Magistrat wird aufgefordert: Sofort jegliche Planung zur Flächenreduzierung des Rebstockwaldes nachhaltig einzustellen.
Begründung:
Natur, Umwelt und Menschenschutz gehen vor finanziellen Interessen von Bauherren. Wie in Anhang ersichtlich, kann der Magistrat hier nicht von einem geringfügigen Einschnitt reden, da die dichte Baumbewachsung bis an die Angelika-Machineck-Straße reichen. Eine Neupflanzung an andere Stelle lehnt der Ortsbeirat ab, da diese nicht die alten Bäume ausgleichen können. Der Ortsbeirat stellt die Sinnhaftigkeit einer weiteren Kita an dieser Stelle in Frage, da die Nachfrage nach Kita-Plätzen rückläufig ist. Im Umfeld befinden sich derzeit schon 4 Kitas. Die geplante Kita im Wilhelmine-Reichard-Weg ist zudem noch nicht realisiert. Die Kita von der in der ST gesprochen worden ist sollte laut Bebauungsplan in dem jetzt fertiggestellten Gebäude in der Angelika-Machineck-Straße realisiert werden. Für den Ortsbeirat unverständlich, dass dies an diesem Ort nicht stattgefunden hat. Eine nach Pflanzung von Bäumen an andere Stelle kann dieses erhaltenswerte Stück Natur nicht ersetzen. Die Stadt Frankfurt steht nach Meinung des Ortsbeirates in der Pflicht, die Zusagen die den Bürgerinnen und Bürgern durch die Rebstock Projektgesellschaft gemacht wurden einzuhalten. Von den Bürgerinnen und Bürgern, wurde auf change.org bereits eine Petition gestartet! https://www.change.org/p/magistrat-finger-weg-vom-reb stockwald Foto: Peter Scheurich 1Beratung im Ortsbeirat: 2
Beratungsergebnisse:
6. Sitzung des OBR 2 am 31.10.2016, TO I, TOP 34 Beschluss: Die Vorlage OF 150/2 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: Einstimmige Annahme 7. Sitzung des OBR 2 am 28.11.2016, TO I, TOP 10 Beschluss: Anregung OA 96 2016 Die Vorlage OF 150/2 wird mit der Maßgabe als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, dass der erste Halbsatz des Tenors gestrichen wird. Abstimmung: Einstimmige Annahme