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Tierschutzbund fordert Notfütterung von Stadttauben

Lesezeit: 2 Minuten
Partei(en): GRÜNE

S A C H S T A N D :

Antrag vom 15.02.2021, OF 1573/1 Betreff: Tierschutzbund fordert Notfütterung von Stadttauben Der Ortsbeirat möge gemäß § 3 Absatz 10 GOOBR folgende dringliche Anregung an den Magistrat (OM) beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, dringlich für die Dauer der pandemiebedingten Schließung der Gastronomie das Fütterungsverbot für Tauben partiell aufzuheben. An zwei Stellen im Ortsbezirk, einmal am Mainufer und an einer geeigneten Stelle am Hauptbahnhof sollen Futterstellen eingerichtet werden, an denen die Tauben vom Stadttaubenprojekt e.V. mit Futter versorgt werden. Wenn das nicht möglich ist, soll das Ordnungsamt angewiesen werden, für die Dauer der Gastronomieschließung von einer Ahndung an den beschriebenen Stellen abzusehen und eine Notfütterung zu erlauben. Damit würde Frankfurt dem Beispiel Nürnbergs folgen, hier dürfen ehrenamtliche Helfer und Helferinnen die Tauben an sechs Plätzen mit artgerechtem Körnerfutter versorgen.

Begründung:

Es handelt sich bei den Stadttauben keineswegs um eingewanderte Wildvögel, vielmehr sind es domestizierte Tiere, die auf Menschen angewiesen sind. Sie wurden als Nutztiere gezüchtet und als sie nicht mehr gebraucht wurden, sich selbst überlassen. Sie ernähren sich überwiegend von Gefundenem, vor allem Reste der Gastronomie. Die pandemiebedingten Schließungen in Zusammenhang mit der Kälte - die Vögel haben einen erhöhten Energiebedarf - machen es ihnen in diesem Jahr besonders schwer zu überleben. Sie drohen zu verhungern.Beratung im Ortsbeirat: 1

Beratungsergebnisse:

47. Sitzung des OBR 1 am 24.02.2021, TO I, TOP 56 Beschluss: Die Vorlage OF 1573/1 wird abgelehnt. Abstimmung: SPD, CDU und BFF gegen GRÜNE, LINKE., ÖkoLinX-ARL und U.B. (= Annahme); FDP und Die PARTEI (= Enthaltung)