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Corona-Impfungen für Schülerinnen und Schüler

Lesezeit: 3 Minuten
Partei(en): CDU

S A C H S T A N D :

Antrag vom 03.05.2021, OF 21/2 Betreff: Corona-Impfungen für Schülerinnen und Schüler Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert umgehend alle nötigen Vorbereitungen dafür zu treffen, dass allen Schülerinnen und Schülern im Ortsbezirk II ein Impfangebot gemacht werden kann, sobald ein Impfstoff zugelassen ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei durch ein mobiles Impfteam des Gesundheitsamtes in der Schule geimpft werden. Die nötigen Unterlagen zur Aufklärung über die Impfung sollten den Erziehungsberechtigten bereits schon jetzt weitergegeben werden. Zu beachten wäre auch, dass Aufklärungsunterlagen in einfacher Sprache und in Fremdsprachen zur Verfügung gestellt werden. Schulen, die einen hohen Anteil mit Migrationshintergrund haben, sollen bei der Impfung priorisiert werden.

Begründung:

Nach Medienberichten wird es bald die Zulassung für einen Impfstoff für Jugendliche ab 12 Jahren geben. Sobald der Impfstoff zugelassen und verfügbar ist sollten sofort alle Schülerinnen und Schüler, die möchten, geipmft werden. Gerade die 12-15jährigen Schüler haben viel Präsenzunterricht verpasst, da sie sich seit Mitte Dezember im Homeschooling befinden. Die Schäden für ihre Gesundheit, Entwicklung und Bildung sind kaum abzusehen und werden sicherlich hoch sein. Umso wichtiger ist es, dass Schulen sehr schnell zum Präsenzunterricht in Klassenstärke zurückkehren können. Ein breites Impfangebot, das unkompliziert und schnell in der Schule vor Ort zur Verfügung steht, kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Schulen mit hohem Migrationsanteil sollten priorisiert werden. Die ‚komplizierte' Anmeldung für einen Impftermin über das Internet führt teilweise dazu, dass Menschen, die sich mit der deutschen Sprache schwertun oder die einen bildungsfernen Hintergrund haben, diesen Schritt nicht machen. Über die Schule kann Aufklärung und Hilfestellung geleistet werden, so dass Jugendliche ohne lange Wartezeiten, lange Wege zum Impfzentrum und einen komplizierten Anmeldeprozess schnell geimpft werden können.Beratung im Ortsbeirat: 2

Beratungsergebnisse:

1. Sitzung des OBR 2 am 10.05.2021, TO I, TOP 31 Beschluss: Anregung an den Magistrat OM 135 2021 Die Vorlage OF 21/2 wird mit den Maßgaben beschlossen, dass der letzte Satz des Antragstenors "Schulen in sozial benachteiligten Gebieten sollen bei der Impfung priorisiert werden." lautet und in der Begründung die Sätze 1 und 2 des dritten Absatzes ersatzlos gestrichen werden. Abstimmung: Einstimmige Annahme