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Sicherheit auf der nördlichen Rampe der Carl-Ulrich-Brücke

Lesezeit: 4 Minuten
Partei(en): GRÜNE

S A C H S T A N D :

Antrag vom 24.05.2021, OF 40/11 Betreff: Sicherheit auf der nördlichen Rampe der Carl-Ulrich-Brücke Der Ortsbeirat möge beschließen: der Magistrat wird aufgefordert die Sicherheit für Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen im Bereich der nördlichen Brückenrampe der Carl-Ulrich-Brücke auf Fechenheimer Seite deutlich zu erhöhen. Dadurch das Busse und große LKWs die Brücke befahren, sind Fußgänger*innen allein durch den Luftzug dieser großen Fahrzeuge, die den Gehweg teilweise in einem Abstand von weniger als 1m passieren, extrem in Ihrer Unversehrtheit gefährdet. Der Magistrat wird gebeten die oft überschrittene Geschwindigkeitsbeschränkung Tempo 30 im Bereich der Rampe zu überwachen. Außerdem wird der Magistrat aufgefordert an der Rampenauffahrt in südlicher Fahrtrichtung auf der westlichen Seite die Fahrradfahrer*innen davor zu schützen, dass der Auto- und LKW-Verkehr am Übergang vom kombinierten Rad und Fußweg auf die Fahrbahn in den Straßenraum des Radverkehrs einfährt. Diese Maßnahmen sind nur als kurzfristige Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit zu betrachten und ersetzen nicht die zeitnah einzuleitende Planung und Bau eines vollwertigen Rad-und Fußweg zur Überquerung des Mains an dieser Stelle.

Begründung:

Rund 15000 PKWs und LKWs befahren pro Tag die Carl-Ulrich-Brücke zwischen Offenbach und Frankfurt Fechenheim. Durch die Enge des Straßenraums im Bereich der nördlichen Brückenrampe auf dem Gebiet der Stadt Frankfurt sind Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen einer permanenten Gefahr für Leib und Leben ausgesetzt. Die in diesem Bereich geltende Geschwindigkeit von 30km/h wird weder von dem Gros des motorisierten Verkehrs eingehalten noch wird die Einhaltung überwacht. Die wenigsten Fahrzeuge bleiben hinter dem Radverkehr, versuchen zu überholen und geraten so in "Tuchfühlung" mit dem Radverkehr, fahren immer wieder in die Spur des Radverkehrs ein. Entgegenkommende Fußgänger*innen und Kinderwagen kommen auf dem Gehweg kaum aneinander vorbei. Eine Person muss in der Folge auf die Fahrbahn ausweichen. Busse fahren oft mit einem Abstand unter einem Meter am Fußgängerverkehr vorüber - alles ein unzumutbarer und zudem gefährlicher Zustand, dem mittlerweile seit Jahren tatenlos zugesehen wird. Die nördliche Fußgänger-Rampe muss dringlich in einen Zustand versetzt werden, der das sichere Queren der Brücke auch für die schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen gefahrlos und sicher ermöglicht.Beratung im Ortsbeirat: 11

Beratungsergebnisse:

2. Sitzung des OBR 11 am 07.06.2021, TO I, TOP 27 Beschluss: Die Vorlage OF 40/11 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: Einstimmige Annahme 3. Sitzung des OBR 11 am 05.07.2021, TO I, TOP 21 Beschluss: Anregung an den Magistrat OM 501 2021 Die Vorlage OF 40/11 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass dem Antrag die vorliegenden Fotos beigefügt werden. Abstimmung: Einstimmige Annahme