Parkraumbewirtschaftung entlang der Mainzer Landstraße zwischen Güterplatz und Galluswarte
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Partei(en):U.B.
S A C H S T A N D :
Antrag vom 20.04.2018, OF 593/1 Betreff: Parkraumbewirtschaftung entlang der Mainzer Landstraße zwischen Güterplatz und Galluswarte Aufgrund der vielen Firmen, die sich entlang der Mainzer bis zur Galluswarte reihen, gibt es hier eine große Zahl von Berufstätigen, die mit dem eigenen Pkw zur Arbeit kommen. Die Zeiten der Belegung der legalen und illegalen Parkplätze zeigt deutlich, dass hier Pendler die Parkplätze belegen. Da die Büros fußläufig zum Hauptbahnhof liegen und durch Straßenbahnen und S-Bahnen optimal an den ÖPNV angebunden sind, könnte und sollte das kostenlose Parkplatzangebot für Einpendler verringert werden. Durch Parkraumbewirtschaft stünden Parkplätze zur Verfügung für Menschen, die hier eine Arztpraxis aufsuchen oder einkaufen (auch kleine Einzelhändler gibt es!). Auch für Gewerbetreibende würde sich die Situation verbessern, wenn Kundinnen und Kunden bei Bedarf mit dem Auto halten könnten. Vor dem Grundstück der DWS wird der Parkraum bewirtschaftet und in diesem Bereich sind i.d.R. keine Probleme durch illegales Parken zu beobachten und der Gehweg ist für zu Fuß Gehende problemlos zu nutzen. Es hat den Anschein, als würden Flächen, die als freie Parkplätze ausgewiesen sind, Auto Fahrende dazu einladen, diese Straßenabschnitte gezielt anzufahren und wenn die legalen Parkplätze belegt sind, dann in diesen Bereichen (illegale) Abstellmöglichkeiten zu suchen (und finden!). Straßenabschnitte mit Bewirtschaftung scheinen dagegen Parkplatz Suchende eher abzuschrecken. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert: 1. zu prüfen, ob die Parkraumbewirtschaftung entlang der Mainzer Landstraße ausgeweitet werden kann; 2. und bei positivem Ergebnis ohne erneutes Tätigwerden des Ortsbeirats weitere Parkplätze in Zonen mit Parkscheinautomaten einzubeziehen.
Begründung:
Das Gallus ist hervorragend an den ÖPNV angeschlossen und Einpendler könnten meist problemlos "das Auto stehen lassen". So lange aber immer noch viele einen Parkplatz finden und selten ein Bußgeld zahlen müssen, werden die Stadt - und insbesondere die innenstadtnahen Bereiche belastet. Ziel muss es sein, die Stadt für die hier lebenden Menschen und die Gewerbetreibenden attraktiv und lebenswert zu machen. Menschen, die im Gallus oder östlichen Europaviertel arbeiten berichten, dass sie selbst oder Kolleginnen und Kollegen aus dem Umland mit dem Pkw zur Arbeit pendeln. Wenn man früh genug kommt, würde man immer einen Parkplatz finden, auch wenn dieser häufig nicht legal sei. Durchschnittlich würden zwischen drei und fünf "Knöllchen" im Monat kassiert, die in Summe billiger als eine Fahrkarte im ÖPNV wären.Beratung im Ortsbeirat: 1
Beratungsergebnisse:
22. Sitzung des OBR 1 am 08.05.2018, TO I, TOP 21 Beschluss: Anregung an den Magistrat OM 3122 2018 Die Vorlage OF 593/1 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, ÖkoLinX-ARL, PARTEI und U.B. gegen CDU (= Ablehnung); BFF (= Enthaltung)