Elektromobilitätskonzept überarbeiten und optimieren
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S A C H S T A N D :
Anregung an den Magistrat vom 07.06.2021, OM 209 entstanden aus Vorlage: OF 7/14 vom 23.05.2021 Betreff: Elektromobilitätskonzept überarbeiten und optimieren Der Ausbau der Ladeinfrastruktur (LIS) für E-Fahrzeuge in Frankfurt bleibt weit hinter dem stark ansteigenden Bedarf zurück und behindert die Förderprogramme des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und die bundesweiten Bestrebungen zum Umstieg auf eine CO2-freie Mobilität. Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat aufgefordert, das Elektromobilitätskonzept schnellstmöglich anzupassen und zu optimieren, damit a) grundsätzlich jetzt und nicht erst 2030 auch in den Wohnvierteln kleinerer Stadtteile wie Harheim, öffentlich zugängliche Ladestationen für Haushalte ohne eigene LIS verfügbar sind; b) die Ladestationen nicht innenstadtzentriert sondern flächendeckend in Frankfurt verteilt sind, so dass das Aufladen der Fahrzeuge nicht notwendigerweise mit einer Fahrt Richtung Innenstadt verbunden sein muss, um den motorisierten E-Individualverkehr aus der Frankfurter City herauszuhalten; c) Konzepte für Ladestationen-Sharing entwickelt und gefördert werden, damit Nutzungsgemeinschaften wirtschaftlich darstellbar sind.
Begründung:
2018 gab es in Frankfurt nach Angaben des Elektromobilitätskonzepts 122 Ladepunkte. Drei Jahre später ist diese Zahl auf knapp 200 angewachsen. Damit bis 2030 nach dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung 1.225 öffentliche Ladepunkte in Frankfurt zur Verfügung stehen sollen, muss der Ausbau erheblich beschleunigt werden. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 14dazugehörende Vorlage: Stellungnahme des Magistrats vom 17.09.2021, ST 1636 Aktenzeichen: 61 10