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Barrierefreier Zugang zum Römer und zur Frankfurt Tourist-Information

Vorlagentyp: OMOrtsbeirat 1
211 Wochen bis zur Antwort7 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Anregung fordert die barrierefreie Gestaltung des Zugangs zum Römer und zur Tourist-Information in Frankfurt. Dies ist aufgrund der bestehenden Treppenstufen und der Probleme mit den Klingeln für gehbehinderte Menschen notwendig. Das Ziel ist eine Verbesserung des Zugangs zu öffentlich zugänglichen Einrichtungen, insbesondere für Senioren und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

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Anregung

Der Magistrat wird gebeten, den Zugang zum Römer, insbesondere der Frankfurt Tourist-Information, barrierefrei, seniorengerecht und rollstuhlgerecht zu gestalten. Dazu sind rollstuhlgerechte und seniorengerechte Rampen anzubringen, die sich unter Abwägung der Denkmalschutzbelange in das historische Gesamtensemble eingliedern.

Des Weiteren ist jederzeit der Zugang zu den Klingeln für die Tourist-Information und die anderen Eingänge frei zu halten, damit insbesondere keine Verkaufsstände den Zugang zu Türklingeln versperren. Der Raum vor jeder Klingel ist durch geeignete Maßnahmen jederzeit frei zu halten.

Begründung

Die Barrierefreiheit endet für Touristen in Frankfurt spätestens vor der Tourist-Information. Vier Treppenstufen hindern Senioren und gehbehinderte Menschen daran, den Römer und insbesondere die Tourist-Information ebenerdig zu betreten. Das Thema wurde zuletzt mit der Frage vom 02.06.2022, F 829, diskutiert, indem die defekte und verschmutzte Türklingel der Tourist-Information kritisiert wurde. Das Problem ist aber noch größer: Die Klingeln sind bei Veranstaltungen oft gar nicht erreichbar, weil eine "Bude" davor steht. Am Denkmalschutz darf es nicht scheitern. Jedes historische Bauwerk ist mittlerweile in großen Bereichen barrierefrei, erst recht ein Rathaus mit einer Tourist-Information. Im Übrigen sind Barrieren alles andere als historisch. Das Bronzemodell der karolingischen Kaiserpfalz "franconofurd", erbaut um das Jahr 860 n. Chr. auf dem Frankfurter Domhügel, zeigt eindeutig ebenerdige Zugänge auf. Wenn für den damaligen Kaiser Ludwig II. die Barrierefreiheit an Hauseingängen der gängige Standard war, dann sollte auch heute aus historischen Gründen der Römer barrierefrei sein.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 2. Juni 2022FF 829Die Tourist-Information der Stadt Frankfurt am Römer ist für gehbehinderte Bürger oder Rollstuhlfahrer aufgrund eines TrFragestunde-Frage
  2. 8. Oktober 2024OFOF 1401/1Barrierefreier Zugang zum Römer und Frankfurt Tourist InformationOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  3. 29. Oktober 2024Sie sind hier
    OMOM 5996Barrierefreier Zugang zum Römer und zur Frankfurt TouristInformation
    Direktanregung
  4. 7. Februar 2025STST 202Barrierefreier Zugang zum Römer und zur Frankfurt Tourist-InformationStellungnahme
  5. 11. August 2025STST 1356Barrierefreier Zugang zum Römer und zur Frankfurt Tourist-InformationStellungnahme
  6. 13. Februar 2026STST 296Barrierefreier Zugang zum Römer und zur Frankfurt Tourist-InformationStellungnahme
  7. 15. Juni 2026Antwort des Magistrats · nach 211 WochenSTST 1040Barrierefreier Zugang zum Römer und zur Frankfurt Tourist-InformationStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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