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Reflexion

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Haushaltsmittel für Kinder und Jugendliche

S A C H S T A N D : Antrag vom 06.01.2022, OF 103/8 Betreff: Haushaltsmittel für Kinder und Jugendliche Die Stadtverordnetenversammlung wird aufgefordert, bei der nächsten Haushaltsaufstellung das Budget für Kinder und Jugendliche so aufzustocken, dass nach Jahren der Pandemie eine pädagogisch sinnvolle und den Kindern und Jugendlichen würdige Unterstützung stattfinden kann. Begründung: Bereits jetzt sind die Mittel zur Kinder- und Jugendförderung so niedrig angesetzt, dass Einrichtungen seit Jahren eine Anpassung fordern. Stattdessen soll nun gerade bei den Schwächsten und am stärksten durch die Pandemie Betroffenen gespart werden. Nicht nur die stetige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen leidet darunter, auch Gebäude wie Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe verfallen und hinken dem Bedarf hinterher. Auslagerungen aus sanierungsfälligen Gebäuden verschärfen die Situation kritisch. Oft reicht das städtische Betreuungsangebot für Kinder und Jugendliche aufgrund unzureichender Mittel nicht aus. Hinzu kommt, dass Arbeitsbedingungen von pädagogischen Fachkräften durch Überlastung und Unterfinanzierung der Einrichtungen nicht mehr hinnehmbar sind. Wenn wir nicht jetzt in die Unterstützung der nächsten Generation investieren, werden die Folgekosten unverhältnismäßig viel höher sein. Dies ist nicht im Sinne steuerzahlender Bürger:innen. Antragsteller: LINKE. Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 8 Beratungsergebnisse: 7. Sitzung des OBR 8 am 20.01.2022, TO I, TOP 28 Beschluss: Anregung OA 136 2022 Die Vorlage OF 103/8 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass im Tenor nach den Worten "Budget für Kinder und Jugendliche" und in der Begründung nach den Worten "Mittel zur Kinder- und Jugendförderung" jeweils die Worte "im Ortsbezirk 8" eingefügt werden. Abstimmung: Einstimmige Annahme

Haushaltsmittel für Kinder- und Jugendliche

S A C H S T A N D : Stellungnahme des Magistrats vom 04.04.2022, ST 851 Betreff: Haushaltsmittel für Kinder- und Jugendliche Die Träger im Bereich der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) leisten einen wichtigen Beitrag im Rahmen der sozialen Infrastruktur. Die Förderung aller Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit erfolgt nach den Möglichkeiten des Jugendhilfebudgets, das von der Stadtverordnetenversammlung vorgegeben wird. Die zur Verfügung gestellten Mittel werden über den Jugendhilfeausschuss verteilt. Dies trifft auch auf Einrichtungen und Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Ortsbezirk 8 zu. Das Jugend- und Sozialamt arbeitet darüber hinaus derzeit mit 26 verschiedenen Ämtern zusätzlich an einem Aktionsplan, der Maßnahmen festhält, deren Umsetzung die Folgen der Pandemie, insbesondere auch für Kinder und Jugendliche, abmildern sollen. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Anregung vom 20.01.2022, OA 136

Beratung im Ortsbeirat: 4