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Fuß- und Radwegeverbindungen vom südlichen Bonames (einschließlich Nordpark und Alter Flugplatz) bis Preungesheim sowie mit der historischen Hohen Straße vernetzen
S A C H S T A N D : Antrag vom 25.08.2014, OF 649/10 Betreff: Fuß- und Radwegeverbindungen vom südlichen Bonames (einschließlich Nordpark und Alter Flugplatz) bis Preungesheim sowie mit der historischen Hohen Straße vernetzen Der Ortsbeirat 10 wolle beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Frankfurter Grüngürtel und die Hohe Straße mit ihrer historischen Wege- und Handelsverbindung sollen nach Möglichkeit noch mehr für Naherholung und Tourismus genutzt werden. Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat gebeten, gemeinsam mit den zuständigen Stellen (insbesondere dem Regionalpark RheinMain Hohe Straße e.V., dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOKA sowie dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club ADFC) zu prüfen und berichten, wie das Gebiet für Besucher besser erschlossen werden kann. Dabei soll insbesondere geprüft werden, in welchen Abschnitten bestehende und künftige Fuß- und Radwegeverbindungen von Bonames und der Bonifatiusroute über das Niddatal, den Grüngürtel, Berkersheim, den Frankfurter Berg, Eckenheim und Preungesheim zur historischen Hohen Straße geführt und ausgeschildert werden können. Ebenso soll eine Verbindung zwischen der Hohen Straße und dem Lohrberg sowie der Friedberger Warte geschaffen werden. Begründung: Die Hohe Straße soll auf der alten Römerstraße von Mainz über Frankfurt am Main, den Diebesgrund/Marbachweg sowie den Lohrberg, Bergen, Fulda, Eisenach bis nach Leipzig geführt haben. Dieser seit der jüngeren Steinzeit beschrittene Höhenweg war seit jeher eine bedeutende Handelsstraße, welche noch stärker in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger gerückt werden soll. Antragsteller: CDU Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 10 Beratungsergebnisse: 34. Sitzung des OBR 10 am 09.09.2014, TO II, TOP 3 Beschluss: Anregung OA 545 2014 Die Vorlage OF 649/10 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: Einstimmige Annahme
Fuß- und Radwegeverbindungen vom südlichen Bonames (einschließlich Nordpark und Alter Flug-platz) bis Preungesheim sowie mit der historischen Hohen Straße vernetzen
S A C H S T A N D : Stellungnahme des Magistrats vom 12.01.2015, ST 47 Betreff: Fuß- und Radwegeverbindungen vom südlichen Bonames (einschließlich Nordpark und Alter Flug-platz) bis Preungesheim sowie mit der historischen Hohen Straße vernetzen Schon heute gibt es mit den beiden GrünGürtel-Rundwegen eine markierte bzw. ausgeschilderte Vernetzung zwischen dem südlichen Teil von Bonames und dem Beginn der Hohen Straße in Bergen Enkheim. Der markierte GrünGürtel-Rundwanderweg verläuft vom Alten Flugplatz und dem Nordpark Bonames am nördlichen Niddaufer nach Harheim und Berkersheim über den Heiligenstock und den Lohrberg nach Bergen-Enkheim. Dort gelangt man über den Gräsigten Weg zur Hohen Straße. Der ausgeschilderte GrünGürtel-Radrundweg führt im Bereich des OBR 10 am Südufer der Nidda ebenfalls nach Berkersheim und Preungesheim hoch zum Heiligenstockgelände und Lohrberg. Über den Gisisberg (Hochplateau nördlich der B 521) und Querung der Bundesstraße hat er direkten Anschluss an die Hohe Straße. Die Anregung des Ortsbeirates hat aber auch den Verlauf der Via Regia im Blick. Hierzu wird auf den umfänglichen Bericht "Via Regia - Historischer Handelsweg und europäische Kulturstraße" des Magistrats vom 19.09.2014, B 374, verwiesen. In dessen letztem Absatz heißt es: ... "Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich der Verlauf der Via Regia auf dem heutigen Stadtgebiet nicht eindeutig bestimmen lässt. Die gegenwärtig existente Vielfalt unterschiedlich gestalteter Hinweise lässt eine Vereinheitlichung wünschen. Leider gibt es aus technischer Sicht Bedenken, die Hinweisschilder, wie vom Kultur- und Informationszentrum Thüringen empfohlen, unterhalb der Straßennamensschilder anzubringen. Eine Kostenkalkulation und die Ermittlung von Folgekosten einer einheitlichen "Via Regia"-Beschilderung in Frankfurt am Main kann zurzeit nicht dargestellt werden. Darüber hinaus aber sieht sich der Magistrat derzeit nicht in der Lage, grundsätzliche finanzielle Mittel für die Umsetzung einer solchen Idee in den Haushalt einzustellen." Mit dem Bericht vom 07.04.2014, B 108, hat der Magistrat das fortgeschriebene gesamtstädtisch und regional bedeutsame Radverkehrsnetz der Stadtverordnetenversammlung und den Ortsbeiräten zur Kenntnis gegeben. Dieses Netz berücksichtigt den Alltagsverkehr zwischen den Stadtteilen (und den Gemeinden des Umlandes) aber auch den Freizeitverkehr, dort wo er regelmäßig gebündelt auftritt. Um dieses Radverkehrsnetz in der Örtlichkeit präsenter zu machen und um die Orientierung in diesem Netz zu erleichtern, wird eine flächenhafte Radwegweisung erarbeitet. Grundlage der zielorientierten Wegweisung sind die Stadtteile aber auch weitere wichtige Orientierungspunkte, Landmarken und Einzelziele. Die zielorientierte Wegweisung kann um routenbezogene Hinweise in Form von eingehängten Plaketten ergänzt werden. Auch wenn die Planungen und Abstimmungen zur Radwegweisung noch laufen, kann davon ausgegangen werden, dass durch die Ausweisung eines Ziels wie der Friedberger Warte oder einer Route wie dem GrünGürtel-Radrundweg den Intentionen des Ortsbeirates entsprochen werden wird. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Anregung vom 09.09.2014, OA 545
Beratung im Ortsbeirat: 4
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