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Reflexion

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Benennung des Platzes an der Fahrgasse in .Philosophenplatz.

S A C H S T A N D : Antrag vom 03.09.2012, OF 210/1 Betreff: Benennung des Platzes an der Fahrgasse in "Philosophenplatz" Der Magistrat wird gemäß § 3 Absatz 3 Satz 2 Ziffer 1 der Geschäftsordnung der Ortsbeiräte aufgefordert, den Platz am Anfang der Fahrgasse (vor der Alte Brücke) ohne Namen in "Philosophenpaltz" zu benennen. Begründung: Der Ortsbeirat hat die M 108/11 in der Sitzung vom 17.1.2012 zurückgewiesen und die Ortsvorsteherin gebeten, mit der Redaktion des HR 4 Kontakt aufzunehmen, um eine Aktion zur Namensfindung für den Platz zu initiieren. Die hr-online und HR4 Redaktion hat die Aktion durchgeführt und die Zuhörer haben Einfallsreichtum bewiesen und zahlreiche Vorschläge gemacht. Wir danken an dieser Stelle den Bürgerinnen und Bürgern und dem HR für ihre Unterstützung. Nach Sichtung und Beratung schlägt nun die interfraktionelle Arbeitsgruppe dem Ortsbeirat vor, den Platz in "Philosophenplatz" zu benennen. Von den alternativen Namensvorschlage für den "Arthur-Schopenhauer-Platz", die von hr-online-Nutzern zwischen dem 8. und 31. Mai 2012 eingesandt wurden, wurde "Philosophenplatz" allein sechsmal genannt. Antragsteller: GRÜNE CDU SPD LINKE. Vertraulichkeit: Nein Nebenvorlage: Antrag vom 11.10.2012, OF 223/1 Antrag vom 30.10.2012, OF 237/1 Beratung im Ortsbeirat: 1 Beratungsergebnisse: 14. Sitzung des OBR 1 am 18.09.2012, TO I, TOP 6 Beschluss: Die Vorlage OF 210/1 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: Einstimmige Annahme 15. Sitzung des OBR 1 am 30.10.2012, TO I, TOP 4 Die CDU-Fraktion stellt den Geschäftsordnungsantrag, die Vorlagen OF 223/1 und OF 237/1 bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückzustellen. Beschluss: Initiative OI 19 2012 1. a) Der Geschäftsordnungsantrag wird abgelehnt. b) Die Vorlage OF 210/1 wird durch die Annahme der Vorlage OF 237/1 für erledigt erklärt. 2. Die Vorlage OF 223/1 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage OF 237/1 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: zu 1. zu a) 5 GRÜNE, CDU und FREIE WÄHLER gegen SPD und LINKE. (= Annahme); 1 GRÜNE (= Enthaltung) zu b) Einstimmige Annahme zu 2. GRÜNE, CDU, LINKE. und FREIE WÄHLER gegen SPD (= Annahme) zu 3. GRÜNE, CDU, LINKE. und FREIE WÄHLER gegen SPD (= Ablehnung)

Benennung eines bisher unbenannten Platzes am südlichen Ende der Fahrgasse in .Struwwelpeter-Platz.

S A C H S T A N D : Antrag vom 11.10.2012, OF 223/1 Betreff: Benennung eines bisher unbenannten Platzes am südlichen Ende der Fahrgasse in "Struwwelpeter-Platz" Der Ortsbeirat möge beschließen: Gemäß § 3 Absatz 3 Satz 2 der Geschäftsordnung der Ortsbeiräte benennt der Ortsbeirat 1 den bisher nicht benannten Platz am südlichen Ende der Fahrgasse in "Struwwelpeter-Platz". Begründung: zur Vorgeschichte: Im Jahr 2010 hat der Ortsbeirat einstimmig beschlossen, diesen Platz in Schopenhauer-Platz zu benennen. Dies lehnte der Magistrat wegen der Verwechslungsgefahr mit der Schopenhauerstraße ab. Im Rahmen der Namensfindung wurde auch eine Hörer-Befragung im hessischen Rundfunk durchgeführt. Ein Vorschlag war der Name "Philosophen-Platz". Leider kollidiert dieser Name mit dem bereits in Frankfurt existierenden "Philosophenweg". Neben eher abwegigen Vorschlägen fand sich in der Liste auch der Vorschlag "Struwwelpeter-Platz". Zunächst erschien dies äußerst befremdlich, einen Ort nach einer literarischen Figur zu benennen. Eine kurze Recherche ergab: Dies ist nicht nur in Schweden sondern auch in Deutschland nicht unüblich. Zum Ort: Heinrich Hoffmann schrieb den Struwwelpeter in seiner Wohnung am Mainkai, quasi um die Ecke. Auf der anderen Seite des Brückenkopfes der Alten Brücke wohnte Arthur Schopenhauer. Zur Person des Autors des Struwwelpeters: Heinrich Hoffmann wurde in Frankfurt am Main geboren. Sein ärztliches Wirken im Bereich der Psychiatrie öffnete neue Wege für die Psychiatrie in Frankfurt am Main. Sein politisches Engagement, im Besonderen seine Tätigkeit im Vorparlament der Paulskirchenversammlung verdient Respekt und Anerkennung. Heinrich Hoffmann war Frankfurter. Er wirkte in Frankfurt. Er wirkte für Frankfurt. Er verstarb am 20. September 1894 in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main. Zum Werk: zunächst erscheinen die Geschichten, die im Struwwelpeter versammelt sind, teilweise brutal. Im Kontext des neunzehnten Jahrhunderts sind sie revolutionär. Im heutigen Rahmen ermöglichen sie die Möglichkeit zum kritischen Diskurs. Zusammenfassend: "Der Struwwelpeter" ist sicherlich die bekannteste literarische Figur Frankfurts! Weltweit übersetzt, z. B. durch Mark Twain, karikiert und kritisch interpretiert und reflektiert, hat sie Weltruhm erlangt. Sie steht für den klassischen Ruf Frankfurts als Heimat der Dichter und Denker! Die Benennung dieses Platzes ist daher für Frankfurt nahe liegend. Nicht zuletzt stammt dieser Vorschlag aus einer HR4-Umfrage und es wäre doch in Zeiten oft beklagter Demokratiedefizite und Politikverdrossenheit ein schönes Signal, wenn sich aus dem Frankfurter Volk der Wille zur Platzbenennung durchsetzt! Antragsteller: SPD Vertraulichkeit: Nein Hauptvorlage: Antrag vom 03.09.2012, OF 210/1 Beratung im Ortsbeirat: 1 Beratungsergebnisse: 15. Sitzung des OBR 1 am 30.10.2012, TO I, TOP 4 Die CDU-Fraktion stellt den Geschäftsordnungsantrag, die Vorlagen OF 223/1 und OF 237/1 bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückzustellen. Beschluss: Initiative OI 19 2012 1. a) Der Geschäftsordnungsantrag wird abgelehnt. b) Die Vorlage OF 210/1 wird durch die Annahme der Vorlage OF 237/1 für erledigt erklärt. 2. Die Vorlage OF 223/1 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage OF 237/1 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: zu 1. zu a) 5 GRÜNE, CDU und FREIE WÄHLER gegen SPD und LINKE. (= Annahme); 1 GRÜNE (= Enthaltung) zu b) Einstimmige Annahme zu 2. GRÜNE, CDU, LINKE. und FREIE WÄHLER gegen SPD (= Annahme) zu 3. GRÜNE, CDU, LINKE. und FREIE WÄHLER gegen SPD (= Ablehnung)

Arthur-Hübscher-Platz

S A C H S T A N D : Initiative vom 30.10.2012, OI 19 entstanden aus Vorlage: OF 237/1 vom 30.10.2012 Betreff: Arthur-Hübscher-Platz Der Ortsbeirat fordert den Magistrat gemäß § 3 Absatz 3 Satz 2 Ziffer 1 Geschäftsordnung der Ortsbeiräte auf, den nördlich der Alten Brücke zwischen Kurt-Schumacher-Straße und Große Fischerstraße gelegenen, bislang namenlosen Platz nach dem Philosophen und langjährigen Vorsitzenden der Schopenhauer-Gesellschaft in "Arthur-Hübscher-Platz" zu benennen. Arthur Hübscher (geboren 3. Januar 1897 in Köln, gestorben 10. April 1985 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Philosoph, Kulturwissenschaftler und Philologe. Hübscher arbeitete zunächst als Feuilletonredakteur in München, unter anderem für die Süddeutschen Monatshefte. 1936 bis 1982 leitete er die deutsche Schopenhauer-Gesellschaft in Frankfurt am Main und war als Herausgeber des Schopenhauer-Jahrbuches sowie der historisch-kritischen Gesamtausgabe der Werke, Briefe und Gespräche Arthur Schopenhauers tätig. Seine Schriften beschäftigen sich überwiegend mit dem Leben und Werk Schopenhauers. Von 1982 bis zu seinem Tode war er Alterspräsident der Schopenhauer-Gesellschaft. Hübscher erhielt für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 1960 anlässlich von Schopenhauers 100. Todestag die Schopenhauer-Medaille und die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main, 1967 die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main und die Goethe-Plakette des Landes Hessen, das Große Bundesverdienstkreuz (1961), mit Stern (1975) sowie 1977 die Ehrendoktorwürde der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Hübschers Urne wurde auf Wunsch seiner Witwe neben Schopenhauer in dessen Grabanlage auf dem Frankfurter Hauptfriedhof beigesetzt. (Quelle: Wikipedia) Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 1 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Initiative vom 22.01.2013, OI 23 Beratung im Ortsbeirat: 1 Versandpaket: 07.11.2012 Beratungsergebnisse: 16. Sitzung des OBR 1 am 27.11.2012, TO I, TOP 23 Beschluss: Der Beschluss vom 30.10.2012, OI 19, zur Benennung eines Platzes nördlich der Alten Brücke zwischen der Kurt-Schumacher-Straße und der Großen Fischerstraße wird zurückgezogen. Abstimmung: Einstimmige Annahme Aktenzeichen: 62 2

Beratung im Ortsbeirat: 4