Reflexion
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Fehlgeplant weil ohne ÖPNV-Anschluss: Bauprojekt Schönhofviertel
S A C H S T A N D : Bericht des Magistrats vom 16.06.2023, B 264 Betreff: Fehlgeplant weil ohne ÖPNV-Anschluss: Bauprojekt Schönhofviertel Vorgang: A 209/23 ÖkoLinX-ELF Die Stadt Frankfurt am Main hat im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens dringend notwendigen Wohnraum und Platz für daraus resultierende Infrastruktur, beispielsweise Schulen und Kindertagesstätten geschaffen. Die im folgenden dargestellte Einbindung in das ÖPNV-Netz und die Untersuchung weiterer Maßnahmen entsprechen voll und ganz dem Inhalt und den Zielen des Nahverkehrsplanes. Das Bebauungsplangebiet "Schönhof-Viertel" südlich der Rödelheimer Landstraße ist bereits heute gut durch die Bushaltestellen "Kasernenstraße" und "Birkenweg" erschlossen, die von der Metrobuslinie M72 bedient werden. Die Buslinie M72 bindet die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner an die Einkaufsmöglichkeiten in Rödelheim, an die S-Bahnstation Rödelheim Bahnhof sowie an die U-Bahnstation "Industriehof" an. Von dort bestehen direkte Schienenverbindungen in die Innenstadt und zum Hauptbahnhof. Teile des Neubaugebietes liegen zudem in einem Einzugsbereich von 400 Metern um die Haltestelle "An der Dammheide" der Straßenbahnlinie 17, die nach der Verlängerung des Birkenwegs (zukünftig: Valentina-Archipowa-Straße) zur Solmsstraße ebenfalls fußläufig erreichbar ist. Weiterhin sind aus dem westlichen Bereich des Neubaugebietes die Haltestellen "Postsiedlung" und "Sternbrücke" der Linie M34 sowie aus dem östlichen Bereich die Haltestelle "Schönhof" der M34 fußläufig zu erreichen. Außerdem werden zur Optimierung des ÖPNV konkrete Vorhaben im Rahmen des GVP-Schiene untersucht. Unter Beachtung der künftigen Bevölkerungs- und siedlungsstrukturellen Entwicklungen - auch das Bauprojekt Schönhofviertel ist hierbei berücksichtigt - sollen dabei sinnvolle Infrastrukturmaßnahmen definiert werden. Im Einzugsbereich des Baugebietes Schönhofviertel ist das eine neue S-Bahn-Station an der Ludwig-Landmann-Straße. Die Anregung einer direkten ÖPNV-Anbindung des "Schönhof-Viertel" zum Westbahnhof wird in die perspektivische Netzplanung einbezogen. Kernbestandteil ist dabei, dass die zukünftige Unterführung der Valentina-Archipowa-Straße nicht nur die fußläufige Anbindung an den Westbahnhof verbessern wird, sondern dass durch eine optionale Dimensionierung für den Busverkehr auch ein direkter Linienweg im Schönhofviertel entstehen könnte. Ein barrierefreier Ausbau der Haltestellen "Birkenweg" und "Kasernenweg" ist vorgesehen, es liegen hierzu noch keine Planungen vor. Vertraulichkeit: Nein Nebenvorlage: Antrag vom 07.07.2023, OF 708/2 dazugehörende Vorlage: Anfrage vom 25.03.2023, A 209 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Mobilität und Smart-City Beratung im Ortsbeirat: 2, 7 Versandpaket: 21.06.2023 Beratungsergebnisse: 21. Sitzung des OBR 7 am 04.07.2023, TO II, TOP 9 Beschluss: Die Vorlage B 264 dient zur Kenntnis. Abstimmung: Einstimmige Annahme 22. Sitzung des OBR 2 am 10.07.2023, TO I, TOP 53 Beschluss: 1. Die Vorlage B 264 dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage OF 708/2 wird abgelehnt. Abstimmung: zu 1. GRÜNE, CDU, SPD, FDP und BFF gegen LINKE. und ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung) zu 2. GRÜNE, 2 SPD, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen 1 CDU und BFF (= Annahme); 1 CDU und FDP (= Enthaltung) bei Abwesenheit 1 SPD 20. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Smart-City am 18.09.2023, TO I, TOP 32 Beschluss: nicht auf TO Die Vorlage B 264 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS) Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, FRAKTION und BFF-BIG gegen CDU und ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Beschlussausfertigung(en): § 3683, 20. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Smart-City vom 18.09.2023 Aktenzeichen: 92-14
Kurze S-BahnAnbindung für das Schönhofviertel ermöglichen!
S A C H S T A N D : Antrag vom 18.08.2025, OF 541/7 Betreff: Kurze S-Bahn-Anbindung für das Schönhofviertel ermöglichen! Vorgang: B 264/23 Obwohl das neue Schönhofviertel von zwei Seiten direkt an die Bahngleise angrenzt und der Westbahnhof in Sichtweite ist, fehlt für die Bewohner:innen eine kurze Verbindung zum Westbahnhof. Für Mitarbeitende der Bahn existiert auch aktuell schon eine beleuchtete Überquerungsmöglichkeit der Bahngleise vom Stellwerk (Zugang über Brigitte-Frauendorf-Straße) zum Hochbahnsteig des Westbahnhofs. Vor diesem Hintergrund möge der Ortsbeirat folgenden Beschluss fassen: Der Magistrat wird beauftragt in Abstimmung mit der Bahn als Eigentümerin des Geländes: 1. diesen Fußweg kurzfristig für den Fußverkehr freizugegeben und barrierefrei zu ertüchtigen; 2. ein zu überquerendes Rangiergleis mit einem Andreaskreuz zu sichern; 3. falls nötig, weitere Sicherungen vorzunehmen; 4. über den Fortschritt der Maßnahmen "Durchstich zur Straßenbahnhaltestelle An der Dammheide (Linie 17)" und "Neue S-Bahn-Haltestelle auf der Höhe Ludwig-Landmann-Straße" zu berichten. Begründung: Die Frage der Anbindung des neuen Quartiers an den Westbahnhof hat der Ortsbeirat von Anfang an immer wieder gestellt. Mittlerweile sind die ersten Menschen eingezogen und es zeigt sich deutlich, dass der fehlende Zugang zum Westbahnhof ein großes Problem und hohen Zeitverlust für die Bewohner:innen darstellt. Der existierende Weg sollte daher freigegeben und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Derzeit kann der Weg nicht mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator befahren werden. Dies sollte nach Möglichkeit behoben werden. Im Bericht B 264/23 sind zwei weitere mögliche ÖPNV-Anschlüsse genannt (Anschluss an die Straßenbahnlinie 17 und zusätzlicher S-Bahn-Haltepunkt), der weitere Planungsvorgang ist aber unbekannt, außer, dass diese im Rahmen des GVP-Schiene untersucht werden. Antragsteller: GRÜNE Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Bericht des Magistrats vom 16.06.2023, B 264 Beratung im Ortsbeirat: 7
Beratung im Ortsbeirat: 4
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