Skip to main content

Verkehrssicherheit im Gallus

Lesezeit: 4 Minuten
Partei(en): GRÜNE CDU SPD LINKE. fraktionslos

S A C H S T A N D :

Antrag vom 12.06.2012, OF 196/1 Betreff: Verkehrssicherheit im Gallus Der Arbeitskreis 50+ des Regionalen Präventionsrates Gallus hat eine Präventionsmatrix zum Thema Sicherheit für Senioren im Gallus entwickelt. Ein Teilbereich der Seniorenmatrix bezieht sich dabei auf das Thema Verkehrssicherheit. Dazu fand am 21. Mai 2012 eine Verkehrsbegehung mit Vertretern des AK 50+, der Verwaltung und des Ortsbeirates statt. Es wurden verschiedene Punkte (Fahrradweg Frankenallee, Kreuzung Rebstöcker Straße/Mainzer Landstraße/Grünphase/Fußgänger und Linksabbieger, Gehwegabschrägungen Idsteinerstraße, REWE Frankenallee) besichtigt und konkrete Lösungsvorschläge erarbeitet. Dies vorangestellt, bittet der Regionale Präventionsrat Gallus den Ortsbeirat zu beschließen, den Magistrat aufzufordern, folgende Lösungsvorschläge umzusetzen: 1. Das Fahrradbüro möge zeitnah eine Fahrradfahr-Kampagne auf der Frankenallee durchführen Links und rechts der Frankenalle herrscht ein wildes Fahrradfahrverhalten. Die einen fahren auf dem sogenannten "anderen Radweg", die anderen fahren auf der Fahrbahn, viele fahren auf der falschen Seite und oft wird gegenseitig keine Rücksicht aufeinander genommen. Viele kennen nicht die bestehende rechtliche Regelung, oft wird diese auch falsch verstanden. Eine Kampagne sollte über die rechtliche Situation aufklären und das richtige Fahrverhalten propagieren. Eine besonders gute Gelegenheit, viele Verkehrsteilnehmer zu erreichen, ist der Wochenmarkt am Freitag auf der Frankenalle. . 2. Die Lichtsignalsteuerung an der Kreuzung Rebstöcker Straße / Mainzer Landstraße bereits heute so anzupassen, dass die Querung des Überwegs für mobilitätseingeschränkte Menschen in einer Grünphase möglich ist und nicht erst dann, wenn das 2. Bahngleis in der Kleyerstraße verlegt wird. Nicht nur Senioren sind durch zu kurze Grünphasen verunsichert und werden in ihrer Mobilität stark eingeschränkt. Eine weitere Gefahrenquelle: Fußgänger und Fahrradfahrer treffen vor der Ampel aufeinander und gefährden sich gegenseitig. Die Führung des Fahrradweges sollte an dieser Kreuzung geprüft und deutlich gegenzeichnet werden. . . . 3. Den Altkleidercontainer an der Idsteiner Straße Ecke Kelkheimer versetzen. Der Container an dieser Stelle verstellt die Absenkung des Bordsteines und behindert viele Senioren beim queren der Straße . 4. Die Bordsteine in der gesamten Idsteiner Straße an den Übergängen absenken und barrierefrei umbauen. . 5. Ein Piktogramm "Vorsicht Kinder" auf der Höhe des Kinderzentrums 113 vor dem Zebrastreifen stadtauswärts anbringen . 6. REWE Frankenallee: Der Fußweg ist sehr eng und wird genutzt von Fußgängern, Fahrradfahrern und abgestellten Fahrrädern. Darüber hinaus stellt der REWE dort seine Auslagen aus. Eine klare Regelung soll die Situation entwirren und für alle übersichtlicher machen. .

Begründung:

Sichere und gute Fuß- und Radwegeverbindungen sind eine wichtige Grundlage für Senioren, um selbständig zu bleiben und weiter am öffentlichen Leben teilzuhaben. Einige Stellen im Gallus, wie oben dargestellt, weisen Barrieren auf, die die Nutzung erschweren oder gar verhindern. Mit der Umsetzung der Lösungsvorschläge sollen Barrieren aufgehoben und Bedingungen geschaffen werden, die die Wegeverbindungen im Stadtteil fußgängerfreundlicher machen.Beratung im Ortsbeirat: 1

Beratungsergebnisse:

12. Sitzung des OBR 1 am 12.06.2012, TO I, TOP 30 Beschluss: Anregung an den Magistrat OM 1296 2012 Die Vorlage OF 196/1 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: Einstimmige Annahme