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Die Gebäude der Ernst-Reuter-Schulen im Bestand sanieren

Lesezeit: 3 Minuten
Partei(en): SPD CDU GRÜNE

S A C H S T A N D :

Antrag vom 18.08.2016, OF 33/8 Betreff: Die Gebäude der Ernst-Reuter-Schulen im Bestand sanieren Der Ortsbeirat 8 möge beschließen: Der Ortsbeirat bittet die Stadtverordnetenversammlung den Magistrat zu beauftragen, 1. bei den anstehenden Vorplanungen zum Gesamtkonzept der Sanierung der ERS i und ERS II die Zielsetzung zu verfolgen, die Gebäude der Ernst-Reuter-Schulen mit der Schwimmhalle und den Turnhallen zwischen Hammarskjöldring und Praunheimer Weg im Bestand zu sanieren, um den Campuscharakter und die schulorganisatorische sowie pädagogisch sinnvolle Architektur zu erhalten. 2. Der Stadtverordnetenversammlung und dem Ortsbeirat noch 2016 einen ersten Bericht vorzulegen, für welche Zwecke die im Haushalt 2015/16 eingestellten Planungsmittel für das Gesamtkonzept der Sanierung der ERS I und ERS II sowie Abriss/Neubau von Schwimm- und Traglufthalle bislang genutzt und welche Zwischenergebnisse bei der Bewertung der Bausubstanz festgestellt wurden.

Begründung:

Die am zentralen Grünzug gelegene Ernst-Reuter-Schule war eine der ersten integrierten Gesamtschulen in Hessen und hatte daher auch pädagogisch Modellcharakter. Architekt der 1965 fertiggestellten Schulgebäude war Franz Schuster. Architekt und Stadtplaner Franz Schuster war damals für seine schulorganisatorisch und pädagogisch ausgerichteten Architektur europaweit bekannt. Neben den Schulgebäuden wurden auch eine Schwimmhalle und 4 Turnhallen errichtet. Ziel der aufgelockerten Bebauung war es, die große Schule mit über 2500 Schülern übersichtlicher zu gestalten. Dafür wurden für die Förderstufe, Klassen 7 bis 10 und Oberstufe sowie die Verwaltung getrennte Gebäude errichtet. Die Schule mit ihren Gebäuden hat eine wichtige Bedeutung in der Siedlungsentwicklung der Nordweststadt. Zudem gehören die Gebäude zu den architektonisch bedeutenden Bauten in diesem Stadtteil. Mit dem Bestandsschutz für die Gebäude der Ernst-Reuter-schulen soll erreicht werden, dass diese bei einer Sanierung mit ihrer schulorganisatorisch und pädagogisch sinnvollen Architektur erhalten bleiben. Da es sich bei der Sanierung der ERS mit voraussichtlichen Gesamtkostenvon rund 70 Mio. Euro um die teuerste Schulbausanierung in der Geschichte der Stadt Frankfurt am Main Handelt, ist eine frühzeitige parlamentarische Transparenz des Planungsvorgangs erforderlich.Hauptvorlage: Antrag vom 12.02.2016, OF 1/8 Beratung im Ortsbeirat: 8

Beratungsergebnisse:

4. Sitzung des OBR 8 am 01.09.2016, TO I, TOP 7 Beschluss: Anregung OA 55 2016 1. Die Vorlage OF 1/8 wird durch die Annahme der Vorlage OF 33/8 für erledigt erklärt. 2. Die Vorlage OF 33/8 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Annahme bei Enthaltung BFF