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Ganztagsangebote in Schwanheim für 6- bis 12-Jährige
S A C H S T A N D : Stellungnahme des Magistrats vom 08.03.2013, ST 385 Betreff: Ganztagsangebote in Schwanheim für 6- bis 12-Jährige Betreuungsplätze für Grundschulkinder in Übermittagsbetreuungen, Erweiterten Schulischen Betreuungen und Horten: Unter Berücksichtigung der Betreuungsplätze für Grundschulkinder in den Übermittagsbetreuungen der August-Gräser-Schule (bis 14 Uhr ohne Ferienbetreuung) und der Goldsteinschule, der Betreuungsplätze in Horten und der Betreuungsplätze in der Erweiterten Schulischen Betreuung der Minna-Specht-Schule (jeweils bis 17 Uhr mit Ferienbetreuung) beträgt der Versorgungsgrad in Schwanheim/Goldstein derzeit rund 50 %. Vor dem Hintergrund, dass es keinen individuellen Rechtsanspruch auf Betreuungsplätze für Grundschulkinder gibt, bewertet der Magistrat diese Entwicklung im Grundsatz als positiv. Mit diesem Versorgungsgrad liegt Schwanheim/Goldstein 5 % unter dem gesamtstädtischen Versorgungsgrad von 55 %. Für Schwanheim/Goldstein stuft der Magistrat die tatsächlichen Bedarfe von Familien höher ein als die derzeitige Anzahl der zur Verfügung stehenden Betreuungsplätze. Verlässliche und aktuelle Daten werden im Frühjahr 2013 im Zuge der Planungsforen bzw. der Abstimmungen der Betreuungseinrichtungen erhoben. Im Sommer 2012 wurde bereits geprüft, ob die Anzahl der Betreuungsplätze der Übermittagsbetreuung in der August-Gräser-Schule erhöht werden kann. Aufgrund räumlicher Kapazitäten ist dies kurzfristig nicht möglich. Eine Umwandlung der Übermittagsbetreuung in eine Erweiterte Schulische Betreuung kann - ebenfalls aufgrund räumlicher Kapazitäten bzw. erforderlicher (Um-)Baumaßnahmen - nur langfristig angestrebt werden. Daher wurde an alternativen, zeitnahen Lösungsmöglichkeiten für den Schulbezirk der August-Gräser-Schule gearbeitet. In diesem Zusammenhang ist die Projektidee entstanden, in den Räumlichkeiten der Kath. St. Mauritius-St. Johannes-Gemeinde eine Betreuung durch zunächst eine Tagesmutter über den Bereich der Kindertagespflege zu organisieren. Der Magistrat befürwortet die Umsetzung. Zwar wird auf diesem Wege in Schwanheim noch kein bedarfsgerechtes Angebot geschaffen, dennoch lohnt sich der Einsatz aus Sicht des Magistrats auch für einige wenige Betreuungsplätze. Maximal können 5 Kinder zeitgleich bzw. 10 Kinder im Laufe einer Woche betreut werden. Der Magistrat rechnet damit, dass in Kürze ein Nutzungsvertrag zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der Kath. Gemeinde abgeschlossen werden kann. Anschließend können erforderliche Renovierungsarbeiten, die Ausstattung der Räume und in der Folge die Umsetzung initiiert werden. Zudem wird der Magistrat mit allen genannten Schulen im Gespräch bleiben bzw. in Gespräche gehen bezüglich der Schaffung von weiteren Betreuungsplätzen über die Angebotsformate Übermittagsbetreuung oder Erweiterte Schulische Betreuung. Ganztagsschulprogramm des Landes Hessen: In der Vergangenheit haben sich die Grundschulen in Schwanheim/Goldstein nicht für das Ganztagsschulprogramm des Landes Hessen beworben. Der Magistrat empfiehlt daher - sofern innerhalb der Schulgemeinden noch nicht erfolgt - Überlegungen zur sukzessiven Ganztagsschulentwicklung anzugehen. Die mittel- bis längerfristige Ganztagsschulentwicklung der Grundschulen ist eine weitere Möglichkeit, um Nachmittagsangebote zu schaffen. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Auskunftsersuchen vom 27.11.2012, V 561 Antrag vom 08.04.2013, OF 712/6 Anregung an den Magistrat vom 16.05.2013, OM 2216
Betreuungssituation in Schwanheim/Goldstein Es ist Zeit für nachvollziehbare Antworten
S A C H S T A N D : Antrag vom 08.04.2013, OF 712/6 Betreff: Betreuungssituation in Schwanheim/Goldstein Es ist Zeit für nachvollziehbare Antworten Vorgang: ST 385/13 Der Ortsbeirat möge beschließen, 1. der Magistrat wird aufgefordert, entsprechend seiner Darstellungen in der Stellungnahme ST 385 vom 08.03.2013, anhand eines anschaulichen und leicht verständlichen Zeitstrahls, darzulegen, wie in den nächsten Jahren an den einzelnen Grundschulen in Schwanheim/Goldstein sukzessive die Voraussetzungen geschaffen werden sollen, damit diese weitere Betreuungsangebote für 6 bis 12- jährige Kinder anbieten können. 2. Der Magistrat soll zudem seine Sicht darlegen, welche Schritte von Seiten der Schulen notwendig sind, damit der Magistrat möglichst zeitnah mit Lösungsangeboten auf die Schulen zugehen kann. Begründung: Insgesamt wird dem Antragsteller nicht klar, wie der Magistrat dem Ortsbeirat in der o. g. Stellungnahme mitteilen kann, dass Betreuungsbedarf tatsächlich vorhanden ist und gleichzeitig den schwarzen Peter an die Schulen abgibt, die jedoch nach Rücksprache teilweise Gegenteiliges berichten. Zumindest die Minna-Specht-Schule hat sich bereits mehrmals beim Ganztagsschulprogramm des Landes Hessen beworben und keine Berücksichtigung gefunden. Positiv anzumerken ist, dass der Minna-Specht-Schule durch den Magistrat die erweiterte schulische Betreuung angeboten wurde, welche auch umgesetzt wird. Nach Rücksprache des Antragsstellers mit den genannten Grundschulen in Schwanheim/Goldstein werden zunächst einmal Investitionen der Stadt von Nöten sein, bevor weitere Betreuungsplätze eingerichtet werden können. - In der Goldsteinschule werden bspw. Räume für die Mittagsversorgung benötigt. - In der Minna-Specht-Schule werden ebenfalls weitere Räumlichkeiten und Investitionen in die Bausubstanz benötigt. - In der August-Gräser-Schule ist zunächst einmal der Brandschutz sicherzustellen, allerdings werden auch hier weitere Räumlichkeiten benötigt. Die Empfehlung in der genannten Stellungnahme "Überlegungen zur sukzessiven Ganztagsschulentwicklung anzugehen" wird vor Ort bereits umgesetzt, jedoch scheitern die Schulen an der Realisierung durch Raumknappheit, Nichteinhaltung von Brandschutzmaßnahmen oder aber an den Bedingungen in den vorhandenen Baukörpern, welche sanierungsbedürftig sind. Hier wären also nicht wie in der o. g. Stellungnahme vom Magistrat berichtet die Schulen am Zug, sondern wiederum die Stadt und damit der Magistrat. Antragsteller: SPD Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Stellungnahme des Magistrats vom 08.03.2013, ST 385 Beratung im Ortsbeirat: 6 Beratungsergebnisse: 21. Sitzung des OBR 6 am 16.05.2013, TO I, TOP 25 Beschluss: Anregung an den Magistrat OM 2216 2013 Die Vorlage OF 712/6 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: Einstimmige Annahme
Beratung im Ortsbeirat: 4
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