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Reflexion

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Aufnahmen in die Vorschlagsliste für Straßenbenennungen

S A C H S T A N D : Anregung an den Magistrat vom 18.01.2022, OM 1437 entstanden aus Vorlage: OF 173/10 vom 15.11.2021 Betreff: Aufnahmen in die Vorschlagsliste für Straßenbenennungen Der Magistrat wird gebeten, in die Vorschlagsliste für Straßenbenennungen, insbesondere zur Benennung innerhalb der jeweiligen Stadtteile des Ortsbezirkes 10, die folgenden Namen aufzunehmen: - Dr. Helga Einsele (* 1910, † 2005) für eine Benennung in Preungesheim; - Heinrich Hoffmann (* 1915, † 2001) für eine Benennung am Frankfurter Berg; - Rudolf Horn (* 1932, † 2008) für eine Benennung in Eckenheim; - Alfred Marchand (*1907, † 1999) für eine Benennung in Preungesheim; - Lilli Pölt (*1931, † 2014) für eine Benennung in Eckenheim oder im Ortsbezirk 10. Begründung: - Dr. Helga Einsele leitete von 1947 bis 1975 die Frauenvollzugsanstalt in Preungesheim und führte in dieser Zeit das Mutter-Kind-Haus ein. Sie wurde 1979 mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille ausgezeichnet. - Heinrich Hoffmann war Mitgründer und über viele Jahre Vorsitzender des VdK sowie des Bürgervereins Frankfurter Berg. In diesen Funktionen hatte er die Entwicklung der Siedlung Frankfurter Berg bis hin zum Stadtteilstatus aktiv begleitet und mitgestaltet. - Rudolf Horn war von 1977 bis 2001 im Ortsbeirat 10 aktiv und hatte hier von 1996 bis 2001 das Amt des Ortsvorstehers inne. Darüber hinaus war er viele Jahre als Stadtbezirksvorsteher sowie in weiteren Ehrenämtern tätig und hat in der langen Zeit seines ehrenamtlichen Wirkens die Entwicklung des Ortsbezirks 10, insbesondere seines Heimatstadtteils Eckenheim, begleitet und maßgeblich mitgestaltet. - Alfred Marchand hat nach seiner Rückkehr aus Israel als Zeitzeuge über das Dritte Reich berichtet, insbesondere in Stadtführungen und Schulen. Engagiert setzte er sich für die Kinder und Jugendlichen in Preungesheim ein. Er wurde 1997 mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille ausgezeichnet. - Lilli Pölt hat insbesondere von 1973 bis 2014 die Entwicklung Frankfurts aktiv begleitet und mitgestaltet. Dabei machte sie sich vor allem für soziale Themen stark und setzte sich immer wieder für die Bedürfnisse benachteiligter Menschen ein. Ihr politisches Handeln orientierte sich stets am Gemeinwohl aller Frankfurterinnen und Frankfurter. Lilli Pölt erfreute sich allseits großer Achtung und Wertschätzung. Sie war unter anderem Trägerin des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Sie war mit Eckenheim besonders verbunden. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 10 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Stellungnahme des Magistrats vom 20.05.2022, ST 1220 Initiative vom 13.09.2022, OI 10 Beratung im Ortsbeirat: 10 Aktenzeichen: 62 2

Benennung der Verkehrsflächen im Hilgenfeld

S A C H S T A N D : Antrag vom 27.05.2022, OF 344/10 Betreff: Benennung der Verkehrsflächen im Hilgenfeld Der Magistrat teilte am 17.05.2022 mit, dass die im Geltungsbereich des Bebauungsplans gelegenen Verkehrsflächen entsprechend den planerischen Festsetzungen ausgebaut werden sollen. Diese Erschließungsanlagen sind nun zu benennen. Gemäß der Vorgabe für die Straßenbenennung, Straßen und Plätze verstärkt nach Frauen zu benennen, und einer aktuellen Anregung der Kommunalen Ausländerinnen- und Ausländer-vertretung, Benennungen verstärkt nach Migrantinnen und Migranten vorzunehmen, schlägt der Magistrat die Schaffung eines neuen Namensgebietes vor, durch das Frauen und Männer aus verschiedenen Erdteilen geehrt werden sollen, die sich vorbildlich für universelle Menschen- und Bürgerrechte eingesetzt haben, als Vordenkerinnen und Vordenker, Aktivistinnen und Aktivisten, Politikerinnen und Politiker. Der Ortsbeirat teilt und unterstützt ausdrücklich das Ansinnen, Benennungen von Straßen und Plätzen verstärkt nach Frauen, Migrantinnen und Migranten vorzunehmen. Das geplante "Wohngebiet Nördlich Frankfurter Berg" hat aber Besonderheiten, welche eine entsprechende Berücksichtigung erfordern. Z.B. Räumliche Lage im Stadtteil und "Abtrennung" durch die Eisenbahnlinie, wie es sich jetzt schon beim Hilgenfeld darstellt. Bisherige Schwerpunkte und Akzeptanz bei den Straßennamen. Deshalb hatte der Ortsbeirat bereits in der Vergangenheit und aus sehr berechtigten Gründen den Bürgerverein Frankfurter Berg e.V. hinzugezogen. Die Mitglieder des Bürgervereins lehnten auf ihrer JHV am 24.05.2022 die konkreten Namens-vorschläge des Magistrats einstimmig ab. Die ohnehin sehr schwierigen Anbindungs- und Integrationsbemühungen in den Stadtteil würden unnötig erschwert. Ebenso wertet man das fehlerfreie Aussprechen sowie Schreiben der Namen als weit unterschätzte Herausforderung. Diese Personennamen werden weder der vorherigen landwirtschaftlichen Nutzung, den ökologisch orientierten Bauplanungen noch dem eigenen Stadtteilprädikat "Der Stadtteil im Grünen" gerecht. Sie bieten auch sonst keinen erkennbaren Bezug zu diesen Flächen. .../2 Deshalb wird der Ortsbeirat ausdrücklich aufgefordert und gebeten, dass er sich diesem Votum anschließt und sich bei der ihm obliegenden Namensgebung an den beigefügten Vorschlägen der Mitglieder des Bürgerverein Frankfurter Berg e.V. orientiert. Laut Magistrat, vom 17.05.2022, wird im Stadtteil Frankfurter Berg ersichtlich, dass die Straßen-benennungen nach Pflanzen stark dominieren. Es überwiegen "Sträucher" sowie anteilig "Ackerpflanzen" bei den vorhandenen Benennungen. Dies vorausgeschickt möge der Ortsbeirat beschließen: Der Ortsbeirat dankt dem Magistrat für seine ehren- und lobenswerten Vorschläge. Der Ortsbeirat bittet den Magistrat wie nachfolgend zu verfahren und 1. die unbenannte Haupterschließungsstraße, die von der Homburger Landstraße in südwestlicher Richtung verläuft, in ________________-Straße zu benennen. (Magistrat Vorschlag: Václav-Havel-Straße) 2. die unbenannte Straße, die von der unbenannten Haupterschließungsstraße zunächst in nordwestlicher Richtung verläuft und einen geschlossenen Ring im Norden des Bebauungsplangebietes bildet, in ________________-Ring zu benennen. (Magistrat Vorschlag: Simone-de-Beauvoir-Ring) 3. die unbenannte Straße, die von der unbenannten Haupterschließungsstraße zunächst in nordwestlicher Richtung verläuft und einen geschlossenen Ring südwestlich der anderen Ringstraße bildet, in ________________-Ring zu benennen. (Magistrat Vorschlag: Wangari-Maathai-Ring) 4. der unbenannte Platz, der sich in der Mitte des Bebauungsplangebiets, nördlich an die hier rechtwinkelig abknickende Haupterschließungsstraße anschließt, in Heinrich-Hofmann-Platz zu benennen. (Magistrat Vorschlag: Tagoreplatz) Sollte die erbetene Neubewertung (s. OM ___ / 2022) weiterhin eine Benennung nach Heinrich Hofmann abschlägig bescheiden, erst dann bitte diesen in ________________-Platz zu benennen. Anlage 1 (ca. 168 KB) Antragsteller: SPD Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 10 Beratungsergebnisse: 11. Sitzung des OBR 10 am 31.05.2022, TO I, TOP 21 Der Ortsbeirat stellt einvernehmlich fest, dass eine Befangenheit nach § 25 HGO, die einen Ausschluss von Beratung und Abstimmung vorsieht, bei Herrn Bartram-Sitzius nicht vorliegt. Beschluss: Die Vorlage OF 344/10 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: Einstimmige Annahme 12. Sitzung des OBR 10 am 05.07.2022, TO I, TOP 11 Beschluss: Die Vorlage OF 344/10 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: Einstimmige Annahme 13. Sitzung des OBR 10 am 13.09.2022, TO I, TOP 6 Beschluss: Initiative OI 10 2022 Die Vorlage OF 344/10 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass im Tenor die Platzhalter unter Ziffer 1. durch "Mohnblumenstraße", unter Ziffer 2. durch "Ritterspornweg", unter Ziffer 3. durch Ackerwindenring und unter Ziffer 4. durch "Kornblumenplatz" ersetzt werden. Abstimmung: Einstimmige Annahme

Aufnahme in die Vorschlagsliste für Straßenbenennung - 2. Versuch

S A C H S T A N D : Anregung an den Magistrat vom 31.05.2022, OM 2235 entstanden aus Vorlage: OF 343/10 vom 27.05.2022 Betreff: Aufnahme in die Vorschlagsliste für Straßenbenennung - 2. Versuch Vorgang: OM 1437/22 OBR 10; ST 1220/20 In der Anregung vom 18.01.2022, OM 1437, hatte sich ein Schreibfehler eingeschlichen. Der vorgeschlagene Heinrich Hoffmann wird mit nur einem "f" geschrieben. Die Bürgerinnen und Bürger am Frankfurter Berg hoffen, dass dies zu einer neuen und positiven Stellungnahme führt. Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat gebeten, Heinrich Hofmann (1915 bis 2001) in die Vorschlagsliste für Straßenbenennungen aufzunehmen. Sollte dies weiterhin nicht möglich sein, wird der Magistrat gebeten, zu prüfen und zu berichten, ob als andere Form des Gedenkens beispielsweise wenigstens die Benennung einer Grünanlage im Stadtteil zur Verfügung steht. Begründung: Heinrich Hofmann war Mitgründer und über viele Jahre Vorsitzender des VdK sowie des Bürgervereins Frankfurter Berg. In diesen Funktionen hatte er die Entwicklung der Siedlung Frankfurter Berg bis hin zum Stadtteilstatus aktiv begleitet und mitgestaltet. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 10 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Initiative vom 13.09.2022, OI 10 Stellungnahme des Magistrats vom 31.10.2022, ST 2521 Aktenzeichen: 62 2

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